Alexander, mächtig und reich – seinen Tod konnte er nicht verschieben

Alexander war zu seiner Zeit der mächtigste und reichste Mann der Welt und er hatte einen großartigen Lehrer: „Aristoteles, der weiseste Mann seiner Zeit“.

Aristoteles hatte sein Wissen von Platon und der von Sokrates.

Er hatte von Aristoteles gelernt, wie wichtig es ist, sich zu mäßigen und im Einklang mit seiner Umwelt zu leben und zu geben. Er wusste von Kairos und von dem Prinzip, alles zur rechten Zeit zu tun und hatte das Verantwortungsprinzip kennengelernt.

Was hat Alexander gelernt?

Unser Wissen ist nicht ausschlaggebend, sondern das, was wir tun. Wirkliches lernen bedeutet nicht wissen, sondern tun.

Alexanders Leben war ein einziger Kampf und er hatte alles „vergessen“, was Aristoteles ihm beigebracht hatte. Er hatte zwar die damals bekannte Welt erobert, aber er hatte auch in Anfällen fast alle seine guten Freunde getötet.

Er war Anfang 30, einsam, des Kämpfens und Tötens müde. Er hatte nur noch den Wunsch sich auszuruhen und in seine Heimatstadt Athen zurückzukehren. Aber er erreichte sein Ziel nicht mehr. Nur eine Tagesreise von dort entfernt starb er völlig erschöpft.

Augenscheinlich hatte Alexander alles erreicht. Er war der reichste und mächtigste Mann der Welt. Er hatte nicht mehr die Energie seinen Tod auch nur noch um 24 Stunden hinauszuzögern. Er wollte seine Mutter die ganz Welt zu Füßen legen, aber dazu kam er nicht mehr.

Die allerbesten Ärzte konnten Alexander nicht heilen. Alexander war nicht krank. Er war leer und ausgebrannt. Seine ganze Lebensenergie war aufgebraucht, weil er das Gefühl hatte, sein Leben verschwendet zu haben. Sinnlosigkeit ist keine Krankheit. Das Gefühl, einem falschen Ziel hinterhergelaufen zu sein, ist eine schreckliche Erkenntnis – im Angesicht des Todes.

In den letzten Stunden seines Todeskampfes wurde ihm die Lehre des weisen Aristoteles wieder bewusst. Jetzt, war er bereit zu handeln. Er konnte nicht mehr viel tun, aber sein letzter Wunsch würde in Erinnerung bleiben. Diese Botschaft war ihm wichtig.

Er befahl: „Wenn mein Sarg zu Grabe getragen wird, lasst meine Hände aus dem Sarg heraushängen.“

Sein oberstes Heeresführer war erstaunt: „ Was ist denn das für ein Wunsch? Die Hände aus dem Sarg heraushängen lassen? Man lässt die Hände immer im Sarg.“

Alexander entgegnete: „ Ich will der Welt zeigen, dass ich mit leeren Händen gehe. Ich wollte immer größer und größer, reicher und reicher werden, aber in Wirklichkeit wurde ich immer ärmer und ärmer.“

Er wiederholte dann: „Lasst alle wissen – Alexander der Große stirbt mit leeren Händen, wie ein Bettler.“

 

 

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Graphik copyright Alexander der große ClkerFree 29622 – pixabay.com