Integrale Ziele setzen – 15 Impulse

Wie lassen sich integrale Ziele setzen und was hast Du davon?

Wenn sich Menschen Ziele setzen, begehen sie oft verhängnisvolle Fehler. Verhängnisvoll deshalb, weil sie geradezu kontraproduktiv für das Erreichen der Ziele sind. Dies lässt sich vermeiden, wenn wir uns an die nachfolgenden Tipps halten:

1 Ziele sollten konkret und präzise sein.

Sie wissen ja: Wenn ich etwas vermeiden möchte, dann erhalte ich eben genau das. Ich sage zu Dir „Vergiss die Farbe Rot!“ – was geschieht, Deine Welt besteht plötzlich nur noch aus roten Elementen. Du erhältst genau das, worauf Du Deinen Fokus lenkst. Wer keine klaren Ziele formuliert, der wird auf dem Wühltisch des Lebens das nehmen müssen, was er ergattern kann.  Hast Du Dich ein wenig in Achtsamkeit trainiert, dann weißt Du, so wie Du auf Geschehnisse reagierst – genau diese Energie und Haltung Du Dir erneut in Dein Leben manifestierst. 

2 Ziele sollten begeisternd formuliert sein.

In den Worten sollten Freude und das tiefe emotionale Bedürfnis sein, dieses Ziel zu erreichen, zum Ausdruck kommen. Auf diese Weise bekommen Ziele einen magnetischen Charakter. Das Endergebnis zieht uns geradezu an. Wenn wir uns schwertun, unser Ziel begeisternd, emotional, zu beschreiben, so sollten wir uns fragen: Will ich das eigentlich wirklich? Die Meisten haben angefangen, sich mit meinem Authentizität Training auseinander zu setzen.

3 Ziele sollten positiv formuliert sein.

Unser Unterbewusstsein hat keinen Sinn für das Wort „nicht“. Sie kennen sicher das alte Beispiel: Denke nicht an Erdbeeren mit Schlagsahne. Natürlich denken wir jetzt genau daran. Darum dürfen wir auch nicht sagen: „Ich möchte nicht mehr rauchen.“ Oder: „Ich möchte nicht mehr so viel essen.“ Positiv formuliert kann ein Ziel lauten: „Ich werde zu diesem Zeitpunkt mein Business auf die nächst höhere Ebene bringen“.  Du bist Dir unsicher bei Deiner Zielformulierung – dann nehme Kontakt zu mir auf! Ich kann Dir ganz bestimmt die richtigen Impulsen geben!

4 Ziele müssen schriftlich fixiert sein.

Unser Gedächtnis ist sehr trügerisch. Ziele, die wir nicht aufgeschrieben haben, ändern wir in unserem Kopf ständig. Wir merken es gar nicht. Denn Ziele, die nicht schriftlich formuliert sind, passen sich einfach den Gegebenheiten an. Dann passiert etwas, was wir eigentlich nicht wollen: Statt, dass sich die Gegebenheiten uns anpassen, passen wir uns der Situation an. Wir alle haben einen breiten Gewohnheitstiger in uns.

5 Die Ziele sollten in unserer Macht stehen.

Natürlich ist es gut, sich sehr große Ziele zu setzen. Lernen über den Tellerrand zu sehen und um die Ecke zu denken. Wie aber wollen wir dies erreichen und überprüfen, bzw. vorantreiben? Es ist ja schön, wenn jemand sagt, die Weltmeere sollten nicht so stark verschmutzt werden und der Urwald nicht mehr abgeholzt werden. Aber steht das wirklich in unserer Macht? Möglicherweise setzen sich diese Menschen unterbewusst solch unerreichbare Ziele, um ihr Gewissen zu beruhigen. Gleichzeitig haben sie sich die Absolution für ihr Nichthandeln gegeben. Vielleicht wäre es besser, den Baggersee um die Ecke schöner und sauberer zu gestalten – als darüber zu reden, die Weltmeere zu retten. Dies ist nur ein Beispiel zum Verständnis.

6 Ziele sollten im Präsens formuliert werden.

Während das Futur uns anzeigt, dass etwas in der Ferne liegt, verweist das Präsens auf die zeitliche Nähe. Das Ziel wird noch gegenwärtiger, noch magnetischer und zu einem absoluten „Ich muss“ (mich fängt es an im Bauch zu kitzeln und wenn ich nicht reagiere dann habe ich das Gefühl ich erlebe gleich einen inneren Vulkanausbruch – kennst Du das?). Wir können uns dann unser Leben gar nicht mehr vorstellen, ohne dieses Ziel tatsächlich zu erreichen. Durch diesen Trick spannen wir unser Unterbewusstsein noch stärker für unsere Ziele ein. Es funktioniert!

7 Unsere einzelnen Ziele sollten sich gegenseitig klug unterstützen.

Wenn jemand zum Beispiel sagt: „Ich möchte ein Jahr allein um die Welt fahren“, und gleichzeitig das Ziel verfolgt, im nächsten Jahr eine glückliche Familie zu gründen, so wird beides nicht möglich sein. In einem solchen Fall sollten wir eins von beiden zurückstellen. Wir können von Frankfurt aus nicht gleichzeitig nach Moskau und nach Paris fahren. Beinahe hätte ein Jungunternehmer genau aus diesem Grund sein Unternehmen verloren. Ganzheitlich orientierte Ziele können ein mords Spannungsverhältnis erzeugen und Verluste in Dein Leben bringen.

8 Unsere Ziele sollten glaubhaft und erreichbar sein.

Hier schlage ich die 50:50-Formel vor, zumindest für größere Ziele: Mindestens zu 50 Prozent müssen wir glauben können, dass wir es schaffen, und zu 50 Prozent sollte es ein echtes Risiko und ein Wagnis sein. Damit ist sichergestellt, dass wir mit den Beinen auf dem Boden der Realität „Anlauf nehmen“ können und gleichzeitig von dort aus einen Sprung zu unserer nächsten Entwicklungsstufe wagen. Ansonsten wird es auch zu spirituell – habe ich sehr oft kennengelernt und hier sehr viel Mitgefühl für diese liebevollen und im Lebensmanagement unfähige Menschen entwickelt. Klaro gebe ich auch ihnen meine jahrzehntelange Lebenserfahrung als Unterstützung.

Vielleicht wendest Du nun ein: „Ich würde mir aber viel lieber höhere Ziele setzen.“ Mein Vorschlag: Tue das ruhig, aber erst nachdem Du drei- bis fünfmal mit der 50:50-Formel kleinere Ziele erreicht hast. Lerne Dich kennen. In allen Facetten und mit Achtsamkeit. Verordne Dir hier ein Trainingsprogramm. Gerne kannst Du Dir entsprechende Impulse bei mir abholen 🙃🍀🙃

Zu viele Menschen haben bereits den Mut verloren, weil sie sich anfangs zu hohe Ziele gesetzt und diese dann nicht erreicht haben. Erinnere Dich: Wir überschätzen, was wir in einem Jahr erreichen können, und wir unterschätzen was wir in zehn Jahren erreichen können.

9 Definiere Deine Ziele klar.

Sofern es sich um sehr große Ziele handelt, kannst Du Zwischenschritte definieren, die Du dann nach und nach abhaken kannst. Ich habe ein sehr praktisches „Weniger Arbeiten und Mehr Erreichen“ Tool zur Verfügung.

10 Deine Ziele sollten Deinen persönlichen Lebenssinn und Deinen Werten entsprechen.

Das leuchtet ein: Wenn die Ziele den Werten widersprechen, dann fehlt uns der Antrieb; wir bringen nicht die innere Kraft auf oder empfinden bei Erreichen der Ziele ein schlechtes Gewissen. Ein glückliches Leben setzt voraus, dass wir uns integer in Bezug auf unsere Werte verhalten. Unsere Ziele sollten im Idealfall immer nur Puzzelsteinchen sein, aus denen sich unsere große Lebensvision zusammensetzt. Dazu ist es natürlich hilfreich, sich seiner Werte bewusst zu sein und seinen Lebenssinn zu kennen.

11 Unsere Ziele sollten sinnvoll sein.

Das gilt besonders für die größeren Ziele: Sie sollten uns einen Sinn geben. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen weit mehr durch die Sinn Erfüllung zu motivieren sind als durch Geld. Wir brauchen einfach das Gefühl, etwas zu tun, was anderen Menschen hilft. Etwas, was die Welt ein bisschen besser macht. Etwas, was eben voller Sinn ist. Ziele, die sinnvoll sind, haben oft viel mehr Kraft.

12 Unsere Ziele sollten wir periodisch visualisieren.

Am besten tun wir das täglich. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen eine feste Routine. Wenn Du beispielsweise morgens ein Glas Wasser trinkst, kannst Du dabei die Augen schließen und Dir vorstellen, dass Du soeben am erreichen Deiner Ziele bist. Gleichzeitig ist das Wasser dann für Dich Energie, um Deine Ziele mit mehr Kraft zu erreichen.

Zum Anderen kannst Du jedes Mal, wenn sich Wartezeiten ergeben, diese fürs Visualisieren nutzen. In einem Stau kannst Du vielleicht für einige Minuten die Augen schließen und Deine Ziele visualisieren. Dann hast Du Frustration in Faszination verwandelt und kannst entspannt sagen: „Schau, schau, ein Stau.“ Das Gleiche kannst Du tun, wenn Du irgendwo in einer Reihe anstehen musst. Statt sich zu ärgern, nutzen Du Deine Zeit sinnvoll.

Falls es Dir nicht gelingt, Dein Ziel zu visualisieren, ohne dass Deine Gedanken dauernd abschweifen, solltest Du Dich fragen: „Will ich das wirklich?“ Unsere Ziele sollten uns ja glücklicher machen. Stellt sich dieses Glück nicht beim kurzen Visualisieren ein, wie sollten wir es dann dauerhaft genießen, wenn wir unser Ziel erreicht haben?

13 Deine Ziele müssen Sie von Zeit zu Zeit überprüfen.

Das sollte periodisch geschehen, also mindestens einmal im Jahr. Am besten aber sollten wir uns wöchentlich daran erinnern. Das Tool „Weniger Arbeiten – Mehr erreichen“ ist hierbei sehr hilfreich.

14 Du solltest festlegen, welche Maßnahmen Du bei einem nicht erreichen Deiner Ziele ergreifen kannst. Plan B

Die Maßnahmen bestehen einmal in einer Art Bestrafung, wie weiter oben bereits erklärt. Zum anderen kannst Du überlegen, was Du dann tun solltest, um Deine Ziele wirkungsvoller und sicherer zu erreichen. Welche Hilfe könnest Du in Anspruch nehmen? Mit welchen Menschen könntest Du reden? Welche Bücher solltest Du lesen?

15 Plane eine Belohnung für das Erreichen Deiner Ziele ein.

Auch die Belohnung haben wir bereits oben besprochen.

Vielleicht solltest Du zuerst einmal kräftig durchatmen. So viele Punkte, nur um Ziele zu formulieren. Auf der anderen Seite wissen wir: Lernen bedeutet, Unterscheidungen zu treffen. In dem Maße, in dem es uns gelingt, Unterschiede zu erkennen und Dinge konkreter und richtiger zu machen, in dem Maße können wir lernen und erfolgreicher handeln. Auch sind wir weniger manipulierbar!

Vielleicht geht es Dir wie den meisten Menschen: Wahrscheinlich hast Du Dir schon das eine oder andere Ziel gesetzt und es nicht erreicht. Die meisten Menschen benennen dann als Ursache ihre mangelnde Disziplin. Sie sagen: „Na ja, ich bin halt schwach.“ Was für eine verheerende Botschaft an das Unterbewusstsein! Die Wahrheit sieht meines Erachtens anders aus. Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele aus zwei Gründen nie:

  1. Weil sie diese nicht korrekt bzw. nicht konkret formulieren. Das soll Ihnen in Zukunft nicht mehr passieren, wenn Sie mit den 15 Tipps arbeiten.
  2. Sie setzen sich Ziele, die sie nicht wirklich begeistern.

Bekanntlich glaube ich ja nicht so sehr an sture Disziplin als vielmehr an Leidenschaft und Begeisterung. Disziplin ist nur nötig, um neue Leidenschaften zu etablieren, neue Gewohnheiten. Wenn das aber einmal geschehen ist, dann übernimmt die Begeisterung. Von dem Punkt an läuft es von allein – bis auf wenige Ausnahmen und da ist dann wieder die Disziplin nötig.

Einen letzten Aspekt sollten wir beachten: Dieser Prozess hört nie auf – solange wir leben.

Gewinner fragen sich darum: Wie kann ich sicherstellen, dass ich mir nach einiger Zeit neue Ziele setze?

Solange wir leben, sollten wir uns immer wieder Ziele setzen. Ziele treiben uns an. Ziele halten uns in Bewegung. Ziele zeigen uns die richtige Richtung. Sie sind Motivation für unser Tun. Auf Ziele können wir kaum verzichten. Wenn wir ein Ziel erreichen, sollten wir feiern, uns freuen und uns glücklich zurücklehnen. Und nach einiger Zeit sollten wir uns wieder neue Ziele setzen. Vielleicht aus einem ganz anderen Bereich … Aber auf jeden Fall neue Ziele.

TUN!

  1. Überprüfe Deine Jahres- und Lebensziele 
  2. Trainieren das ideale Formulieren von Zielen mit mindestens einem großen Ziel, indem Du alle 15 Tipps in Deine Formulierung einfließen lässt.
  3. Wenn Du noch etwas mehr tun möchtest, dann überlege, welche Ziele Du nicht erreicht hast und ob das unter Umständen an den beiden zuletzt genannten Punkten liegt: „Falsche und unkonkrete Formulierung bzw. nicht genug Begeisterung für das Ziel.

Gerne stehe ich Dir zum Beispiel auch persönlichen in einem Online-Coaching zur Verfügung. Dein Vorteil: Du musst nirgendwo hinfahren sowie flexible Zeiten. Wäre eine Überlegung wert, was denkst Du? Zeit sparen und die Sicherheit haben „Deine und die richtigen Ziele auch zu erreichen!“

Ramona Kramp
Unternehmerin
Lebensmanagement „Life & Work“ Coach
4 Jahrzehnten Lebensmanagement in allen 5 Bereichen sprechen für sich!
Telefon +49 (0) 8323 – 9696603
Einzel Sitzungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung!
Möglich in München und im Allgäu Seminare und Training finden in den harten Wintermonaten auf Mallorca statt
 

Kompetente Ausbildung zum Coach durch anerkannte AusbilderIn DCMV

Zertifizierung

Mein Abschluss und Zertifizierung erhielt ich am 30.April 2011: Umfang, Inhalte und Aufbau der Ausbildung erfolgten nach den Standards des Deutschen Coaching und Mediatorenverbandes e.V. (www.DCMV.de).PFEOS, das Kompetenz-Zentrum Gisela und Peter Krämer ist eine der besten Adressen im deutschsprachigen Raum. Durch die über 20jährige Erfahrung und Vernetzung der Bereiche Training, Coaching und Mediation profitierte ich enorm
Mein Slogan: Lebe authentisch und Du fühlst Dich innerlich frei – Konzentriere Dich auf das Wesentliche!“  Die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass sie alles, was sie brauchen um in ihre Kraft zu kommen, bereits in sich tragen. Coaching ist schlicht und ergreifend dazu da, dieses Potential, diese Ressourcen nutzbar zu machen. Ob dies mit einem externen Coach geschieht oder ob Sie selbst das in die Hand nehmen, wichtig ist, dass Sie beginnen.
 
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