Achtsamkeit

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Buddhismus und die Praxis der Achtsamkeit 

Die Praxis der Achtsamkeit ist ein wirksamer Bestandteil in der buddhistischen Lehre.

Achtsamkeit bedeutet, sich auf den gegenwärtigen Moment auszurichten und wahrzunehmen, was ist und nicht was sein könnte oder sein soll. Eine bestimmte Art von Aufmerksamkeit – bezogen auf die Erfahrungen des gegenwärtigen Moments, ohne sie bewerten zu wollen oder sich mit ihnen zu identifizieren.

Neuropsychologische Erkenntnisse besagen, dass unser Gehirn im Wesentlichen eine eigene Vorstellungswelt aufbaut, die mit dem äußeren Geschehen der Welt nur lose zusammenhängt und überwiegend mit sich selbst beschäftigt ist. Wir nehmen zwar Reize und Informationen auf, aber nur sehr selektiv und interpretativ. Das was ich sehe, ist nicht das, was tatsächlich ist. Die Aufgabe unseres Gehirns besteht unter anderem darin, aus der Fülle der uns umgebenden Informationen, eine Realität zu konstruieren. Achtsamkeit bedeutet nun, die Fülle von Gedanken, Emotionen und Empfindungen, die sich bei jeder Reizkonfrontation ergeben, einfach nur wahrzunehmen und nicht an ihnen festzuhalten. Es sind nicht die Wahrnehmungen, die uns das Leben schwer machen, sondern die darauf folgenden Gedanken. Das Festhalten an den Gedanken zeigt sich im Alltagsbewusstsein in einer ständigen Beurteilung und Interpretation der Geschehnisse. Durch bloßes Wahrnehmen und Annehmen der Realität ist man dagegen im Stande, diesen inneren Zensor abzubauen.

Achtsamkeit zeichnet sich demgemäß durch die Selbstregulierung der Aufmerksamkeit und der Einnahme einer bestimmten Haltung gegenüber der momentanen Erfahrung aus. Durch diesen selbstregulierenden Prozess wird die Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment gelenkt, wobei auftretende Reize wie Gedanken oder Gefühle nur wahrgenommen werden, ohne an ihnen festzuhalten.

Über eine geführte Achtsamkeitsmeditation kann die Fähigkeit stabilisert werden, mit Belastungen (Stressreduzierung) besser umzugehen. Die Entwicklung eines inneren Beobachters, der das Geschehen einfach nur wahrnimmt, ohne vorschnell zu reagieren verhilft dem Meditierenden zu mehr Gleichmut, um auch mit schwierigeren Lebenssituationen besser umgehen zu können.

Buddha benennt vielfältige positive Ergebnisse der Achtsamkeitspraxis, einige davon sind: Überwindung von Traurigkeit, Verschwinden von Leiden, Angst und Unzufriedenheit, Auflösung von Verlangen und Abneigung, Unermüdlichkeit, stabiler Körper, Empfindungen von Frieden und Glück, Klarheit und Erhöhung der Konzentration. Letztendlich ist das Ziel der Achtsamkeitspraxis die Beendigung des Leidens. Buddha lehrte zu keiner Zeit eine Glaubensreligion oder Philosophie, es ging ihm einzig darum, Mittel zu finden, um das Leid aller fühlenden Wesen zu überwinden.

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Ramona Kramp
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seit 1982 praktizierende Buddhistin

Integrales iMarketing „Coaching – Positionierung – Imageaufbau“

Integrales iMarketing bedeutet für mich ganzheitlich für meine Kunden tätig zu sein. Es hat keine Vorteile, einen Imageaufbau zu starten, wenn die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen nicht hinter der Vorgehensweise des Chefs, oder des Unternehmens stehen.

Eine eindeutige und klare Positionierung kann aus den oben genannten Gründen ebenso wenig geschehen. Wenn, dann nur kurzfristig als Trend. Eine dauerhafte Grundlage für das Unternehmen kann mit den zur Verfügung stehenden Marketingtools erst geschaffen werden, wenn die Menschen „die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ am gleichen Strang ziehen. Sich mit dem Unternehmen und seiner Innen- sowie Außenkommunikation identifizieren. Alle Schritten oder Entscheidungen ohne ein integrales Bewusstsein zu integrieren, bedeuten verbranntes Geld. Die Menschen – jeder Mitarbeiter und Mitarbeiterin welche mitdenkt, sich aktiv am Geschehen im Unternehmen beteiligt – stabilisiert den immateriellen Wert eines jeden Unternehmens.

„Jeder Mensch ist anders – Jeder Mensch ist ein Mensch und einzigartig“

Zitat „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, etwas zu wissen, sondern etwas zu tun“

Die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass sie alles, was sie brauchen um in ihre Kraft zu kommen, bereits in sich tragen. Coaching ist schlicht und ergreifend dazu da, dieses Potential, diese Ressourcen nutzbar zu machen. Ob dies mit einem externen Coach geschieht oder ob Sie selbst das in die Hand nehmen, wichtig ist, dass Sie beginnen.

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Tagesimpuls – Achtsamkeit und Vergänglichkeit

Übung für den Alltag

Wenn Sie heute in  ein Café gehen oder in der Mittagspause auf einer Bank sitzen, können Sie die Zeit gleich zum Beobachten und Nachspüren nutzen. Für die vorgeschlagene Übung benötigen Sie fünf bis zehn Minuten möglichst ungestört.

Mit Achtsamkeit sich der Vergänglichkeit bewusst sein

Nichts ist beständig. Alles hat seine Zeit. Vieles braucht unseren Einsatz, damit es uns noch eine Weile erhalten bleibt, sei es Ihre Arbeit, Ihr Auto oder Ihre Beziehung, die ohne Wertschätzung und Pflege auseinander bricht. Aber was Sie auch immer investieren, irgendwann werden Sie in Rente gehen, wird ihr Auto auf dem Schrottplatz landen und Ihre Beziehung enden – und sei es durch den Tod.

Wenn uns bewusst ist, dass alles vergänglich und endlich ist, schätzen wir einerseits das, was wir haben, viel mehr. So kann es uns immer öfter gelingen im Hier und Jetzt den Augenblick ohne Wenn und Aber zu genießen.

Mit Achtsamkeit kultivieren wir mit unserem Bewusstsein weiter unsere innere Haltung des Loslassen, der Offenheit, des Fließenlassen aller Phänomenen. Heute machen wir uns die Vergänglichkeit vertraut, indem wir beobachten und nachspüren.

Die Achtsamkeit und das Bewusstsein zur Vergänglichkeit trainieren

Auf eine Bank setzen oder im Café an eine belebte Straße. Beobachten Sie, wie der Verkehr an Ihnen vorbeifließt, Menschen an Ihnen vorbeilaufen, Geräusche kommen und gehen, sich vielleicht sogar das Wetter verändert.

Seitdem Sie Platz genommen haben, sind unzählige Situationen aufgetaucht und wieder vergangen. Autos in unterschiedlichsten Farben und Formen sind an Ihnen vorbeigefahren. Hier können Sie gut beobachten: Geht das eine, entsteht wieder Platz fürs nächste. Wenn das nicht klappt, kommt es schnell zu einem Stau. Beobachten Sie diese Phänomene der offensichtlichen fließenden Vergänglichkeit.

Bemerken Sie, ob Sie irgendwo mit Ihrer Aufmerksamkeit hängen bleiben. Vielleicht weil Ihnen ein Auto oder die Farbe eines Kleides gefällt. Dieses hängen bleiben bewusst machen und sofort loslassen. Die Aufmerksamkeit abziehen und sich wieder dem Gesamtgeschehen zuwenden.

In dieser Übung solange bleiben, wie es sich natürlich und entspannt anfühlt. Vielleicht gelingt es Ihnen den Eindruck mit nach Hause zu nehmen und den Menschen, Situationen und Gegenständen in Ihrem Alltag in den nächsten Tagen im Wissen der Vergänglichkeit zu begegnen. Je weniger Sie mit Anhaftung oder Ablehnung reagieren, umso weniger schmerzt es sie.

Ramona Profil neu Hannah Reimer - 1 (1)Deine Ramona Kramp
Coach, Training, Meditation und tibetisches Yoga

eMail: austausch@saraha-social-web.net

Workshops „Mut zum Glücklich sein sowie Berufung – Einkommen – Selbstwert“ im Einsatz mit Meditation und dem tibetischen Yoga

 

Impuls zum Tagesstart

Impuls – DEN TAG MIT GEISTIGER GEGENWÄRTIGKEIT BEGINNEN UND BEENDEN

In der buddhistischen Lehre heißt es, dass man ebenso praktizieren kann, während man am Leben teilnimmt. Es ist gut und wichtig zu wissen,  dass wir so oft wie möglich geistig klar und präsent sein sollten.

Wenn wir aber morgens das erste Mal erwachen, ist unser Geist normalerweise schwer und wenig klar. Das ist eine geistige Gewohnheit.

Es ist ungefähr so, wenn wir im Berufsverkehr zu Arbeit fahren. Wir sind unterwegs, wir sehen viele Dinge und trotzdem können wir diese nicht entdecken. Genauso ist es mit einem vernebelten Geist.

Impuls – Achtsamkeit

Morgens, tagsüber, wann immer möglich, ist es sehr gut, sich wenige Sekunden Zeit zu nehmen und zu sagen: „Ich wache auf“. Dies ist sinnbildlich gemeint. Die entscheidende Praxis ist, dass wir wirklich in diesen Sekunden geistig präsent sind. Achtsam sind. Zu fühlen – ich bin im hier und jetzt. Am Anfang ist diese hart sich immer wieder daran zu erinnern. In der Gegenwart zu sein. Immer wieder versuchen und es zeigt eine gewisse Klarheit. Eine Klarheit die sich immer mehr stabilisiert.

Am Anfang gerät diese Achtsamkeitsübung immer wieder in Vergessenheit. Wir sind es nicht gewohnt. Die Gewohnheit ist stattdessen, schwer und dumpf zu sein. Gerne folgt man seinem bisherigen Ablauf und Rhythmus. Immer sanft von Zeit zu Zeit erinnern im Moment bewusst zu sein und eine stabiles Bewusstsein zu entwickeln.

So übt unser Geist immer wieder gegenwärtig zu sein. Das stärkt die Konzentration, da wir immer öfters geistig präsent sind. Im Buddhismus wird dies auch als Meditation bezeichnet. Wenn wir regelmäßig meditieren, wird dies von Tag zu Tag einfacher, geistig präsent zu sein.

Täglich, morgens beim Aufwachen sich daran erinnern und in diesem Augenblick bewusst geistig anwesend sein, bringt enorme Vorteile.

Weiterhin besteht die Möglichkeit am frühen morgen darüber zu reflektieren, die eigene Fähigkeiten am Tag so einzusetzen, dass diese hilfreich für Andere sein können. Um die Menschen im täglichen Alltag zu unterstützen. Ganz natürlich – ohne Zwang -ganz einfach.  Der Wunsch für Andere hilfreich sein zu können und ganz bewusst diese Situation der Not wahrzunehmen, unterstützt diesen Prozess sehr.

Impuls –  Im Augenblick bleiben und denken „Ich werde tun, was ich kann.“

Am Abend wird diese Achtsamkeitsübung und Reflektion wiederholt.  Aufrecht im Sitzen. Was geschieht: Wir sind geistig präsent und können nun auch die positiven Ergebnisse des Tages bewusst im Geiste allen anderen Menschen ebenso wünschen.

Impuls – Gut für sich selbst und gut für andere

Im Buddhismus ist es ein Mensch zu sein, etwas ganz Kostbares. Hier wird täglich mit der Einstellung gearbeitet, etwas Sinnvolles und Gutes für uns selbst und für andere zu tun. Diese Einstellung scheint sowieso etwas ganz natürliches für uns zu sein. Niemand denkt: „Ich sollte ein ganz schlechter Mensch sein und möchte noch viel schlechter werden“.

Üblicherweise sind die Gedanken so ausgerichtet, dass wir Gutes tun wollen und, dass wir uns verbessern wollen. Dies wiederum hängt davon ab, was man selbst für gut hält und was sich gut anfühlt. Im Buddhismus wird eine Offenheit für Andere entwickelt. Man sollte nicht selbst bezogen sein.

Wir verstehen, dass unsere Mitmenschen grundsätzlich so sind wie wir selbst. Deshalb helfen wir ihnen. Wenn wir diese Sichtweise üben, lernen wir die Bedeutung dahinter zu verstehen. Der Umgang mit unseren Emotionen wir leichter. Wir sehen und verstehen immer mehr, was wichtig und notwendig ist.

Deine Ramona Kramp
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Unternehmerin, Mutter und seit 1982 praktizierende Buddhistin im Diamantweg Buddhismus

95 % Meditation und 5 % studieren sowie reflektieren sorgt für eine gesunde Lebens-Balance

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