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Selbstliebe von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag

Sinn spendende Inspirationen wie zum Beispiel zu den Themen: Authentisch sein – Respekt – Selbst_Vertrauen – Einfachheit – Bescheidenheit – Weisheit des Herzens – Leben

Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass Seelenschmerz und emotionales Leiden nur Warnzeichen sind dafür, dass ich entgegen meiner eigenen Wahrheit lebe. Heute weiss ich, das ist “AUTHENTISCH SEIN”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen, auch wenn ich eigentlich weiss, dass der Zeitpunkt nicht stimmt und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch, wenn dieser Mensch ich selber bin. Heute nenne ich das “RESPEKT”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und ich konnte sehen, dass alles, was mich umgibt, mich einlädt zu wachsen. Heute nenne ich dies “REIFE”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, verstand ich, dass ich mich in allen Umständen stets zur rechten Zeit am richtigen Ort befinde und alles genau zum richtigen Zeitpunkt geschieht. Von da konnte ich gelassen sein. Heute nenne ich dies “SELBST_VERTRAUEN”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich es sein lassen, mir meine eigene Zeit zu stehlen, und ich hörte auf, grosse Zukunftsprojekte zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude bereitet und mich glücklich macht, Dinge, die ich gerne tue und die mein Herz zum Lachen bringen – und ich tue sie auf meine Weise und in meinem Rhythmus. Heute nenne ich das “EINFACHHEIT”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, befreite ich mich von allem, was nicht gesund ist für mich – Nahrung, Menschen, Dinge, Situationen – und von allem, was mich herunterzieht und mich von mir wegzieht. Erst nannte ich diese Haltung einen “GESUNDEN EGOISMUS”. Heute weiss ich, das ist Selbstliebe

Als ich mich selbst zu lieben begann, liess ich es sein, immer Recht haben zu wollen, und seitdem habe ich mich viel weniger geirrt. Heute habe ich entdeckt, das ist MÄSSIGUNG (wahre BESCHEIDENHEIT).

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiterhin in der Vergangenheit zu leben und mich um die Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur für diesen Augenblick, wo alles stattfindet. Heute lebe ich jeden Tag einfach nur Tag für Tag, und ich nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass mein Denken mich verstören, unruhig und krank machen kann. Doch als ich es mit meinem Herzen verbunden hatte, wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter. Diese Verbindung nenne ich heute WEISHEIT DES HERZENS.

Wir brauchen uns nicht länger fürchten vor Argumenten, Konfrontationen oder vor jeglicher Art von Problemen mit uns selbst oder mit anderen. Selbst Sterne stossen zusammen, und aus ihrem Zusammenprall werden neue Welten geboren. Heute weiss ich, das ist “LEBEN”

Zur Biographie von Charlie Chaplin  http://charlie-chaplin.com/en/biography/articles

Ramona Profil neu Hannah Reimer - 1 (1)Ihre Ramona Kramp
Authentizität Coach
Unternehmerin, Mutter, seit 1982 praktizierende Buddhistin
In der Hub 5 – D- 87509 Immenstadt am Alpsee im Allgäu
Telefon +49(0) 8323-9696603,
eMail: beratung@saraha-social-web.net

Fotografie Albert Einstein und Charlie Chaplin von pixabay.com

Das persönlichkeitsgerechte Selbstmanagement Teil II

Integrales Coaching

Fast alle Menschen leiden unter einem Defizit der Befriedigung der „Ich-Bedürfnisse“. Nur ganz wenige Menschen kommen zu einer bewussten Selbstverwirklichung.

Eine erfolgreiche Bedürfnisbefriedigung erfordert

  • Wissen um die eigene Bedürfnisse
  • Erwartungen über die Art der Bedürfnisbefriedigung
  • Können, die Bedürfnisse zu befriedigen

Welches sind die Ursachen und Kennzeichen von Erfolglosigkeit oder Erfolgsarmut

Das Leben der meisten Menschen ist erfolgsarm, disharmonisch und unglücklich. Sie sind unfähig die Ursachen für eine erfolgreiche, harmonische und glückliche Lebensgestaltung zu erkennen und zu setzen.

Zunächst fehlt die Erkenntnis, dass sie alleine für ihr Leben verantwortlich sind. So gilt es die persönlichen, die eigenen Engpässe und Mängel zu erkennen und zu verwandeln.

Die unsere Entwicklung hemmenden Mängel lassen sich im Wesentlichen auf

  • die Auswirkung negativer Gedanken
  • die in uns gespeicherten falschen Verhaltensprogramme
  • die in uns wirkenden, nicht bewältigten Erlebnisgehalte
  • unsere nicht befriedigten Bedürfnissse
  • das Setzen falscher Prioritäten

zurückführen.

Unser Leben ist das, was unsere Gedanken daraus machen….

Es ist die Bindung unserer Gedanken durch Bewußtseinsinhalte, die unsere wertvollsten Kräften absorbiert und dadurch unsere Erfolgsfähigkeit mindert.

Ich kann an meinem Denken, Fühlen, Handeln ablesen, ob ich vor der Lösung meiner Probleme immer wieder davon laufe.

Wenn ich

  • Ersatzbefriedigung suche oder in Ablenkungen fliehe
  • meine mit Geld alles kaufen zu können (Befriedigung, Ansehen, Liebe, Glück etc.)
  • mir Statussymbole schaffe
  • bei auffallendem Renommiergehabe und Überheblichkeit
  • alles anfange und nicht fertig mache
  • bei ungezügeltem Ehrgeiz/Sicherheitsstreben/Streben nach Anerkennung
  • meine alles besser, schöner, größer oder einfach anders haben zu müssen
  • nicht in der Lage bin, langzeitig auf ein Ziel hinzuarbeiten, alles sofort und perfekt haben möchte
  • ein typisches Überflußverhalten zeige, zuviel esse, Rauche, Alkohol konsumiere, Zeit vergeude
  • wenn meine Ehe, meine Partnerbeziehungen nicht in Ordnung sind.

Ursachen und Kennzeichen von effektiven und erfolgreichen Handeln

Wir leben in einer Welt in welcher feste Wertmaßstäbe weitgehend verloren gegangen sind. Viele Menschen haben sich damit abgefunden, die ausgefahrenen Wege von Gewohnheiten und Verhaltensprogramme nicht mehr zu verlassen. Sie kennen keinen Weg voranzukommen, zu wachsen, zu gedeihen. Sie fragen nicht, wem die eigene Arbeit schadet oder nutzt. Sie sind oft froh, überhaupt Arbeit zu haben.

Die unerreichbar herausragenden Leistungen wertvoller Menschen werden oft durch Neid, Verfolgung, Vernichtung kompensiert.

Der allgegenwärtige Sozialstaat nimmt uns alle wesentlichen Existenzsorgen ab. Für alle Bereiche unseres Lebens ist jemand zuständig – NUR WIR SELBST NICHT.

So sind Menschen, die an ihrer Selbstverwirklichung, an der Förderung des Lebens und aus diesem Grund an der Verwandlung ihrer Mängel, ihrer Probleme arbeiten, die ihre Effektivität in allen Lebensbereichen erhöhen wollen, selten.

Erfolgreiche Menschen sind leicht zu erkennen, sie

  • haben ein Ziel, ein Lebensziel, und Visionen
  • sind in ihren persönlichen Ansprüchen sehr bescheiden
  • sie sind vom Wert des Zieles überzeugt und besitzen die Überzeugung, für die Umwelt von großem Nutzen zu sein
  • identifizieren sich mit ihrem Ziel restlos
  • sind von ihm besessen
  • binden sich so an das Ziel, dass sie nicht mehr zurück können
  • verwirklichen mit Zähigkeit und Hartnäckigkeit, Begeisterung und Konzentration ihre Ziele
  • die Lösung an ihren Aufgaben führt sie zur höchsten Selbstentfaltung
  • sie besitzen eine starke Vorstellungskraft, eine rege Phantasie, einen harten Tatsachensinn
  • sie gewinnen Ideen aus dem Umgang mit Partnern
  • sie erwerben rechtzeitig das für die Lösung ihrer Aufgaben benötigte Können
  • sie nutzen auftretenden Hindernissen um an deren Bewältigung zu wachsen
  • sie planen voraus, verantwortungsbewußt und selbstkritisch
  • sie handeln situationsgerecht
  • Fleiß und zielorientiertes Denken sind diesen Persönlichkeiten zu eigen
  • In vielen Fällen hat ein überwundener Lebensknick ihnen den Impuls zur Wandlung, die Hinlenkung auf ihre Aufgaben gebracht. Der Lebensknick war oft der Auslöser, der sie ihre Lebensaufgabe finden ließ

Fortsetzung Teil III folgt!

Integrales Coaching

Im Rahmen der Einführung in die ganzheitlichen integrale Methodik biete ich:

  • ein persönlichkeitsgerechtes – individuelles – Zeitmanagement
  • die Verursachungsstrategie
  • die Grundanalyse der eigenen Persönlichkeit
  • die Grundlage zur Pflege und Steigerung der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit, der Stimmungspflege, der Selbsterziehung, um Sinnvolles besser lernen zu können, Kreativitätstechniken.

Es kann ein Training zur Anwendung dieser Fähigkeiten und Techniken für eine effektivere Arbeits- und Lebensgestaltung trainiert und vertieft werden.

Hierbei wird von der Bearbeitung

  • einer umfassenden Potential-Analyse
  • einer integralen Übersicht über wichtigste Aufgaben, Neigungen und Bestrebungen

ausgegangen.

Jeder Erfolgssuchende, der mit mir arbeitet, fasst in meinem Training immer neuen Mut, wird in seiner Hoffnung gestärkt, findet Wege und Gelegenheiten, seinen eigenen Entwicklungsstand zu sehen, zu begreifen und den Weg zu seiner Selbstverwirklichung zu beschreiten.

Zugleich erkennt er so immer wieder, dass seine Chancen dort am größten sind, wo die Schwierigkeiten – vor deren Lösung sich die anderen drücken.

Für weitere Informationen und Kontaktwunsch, bitte ein eMail senden an austausch@saraha-social-web.net mit einer Kurznachricht und Kontaktdaten senden.

Ramona Profil neu Hannah Reimer - 1 (1)Ihre Ramona Kramp
Authentizität coach
In der Hub 5 – D- 87509 Immenstadt am Alpsee im Allgäu
Telefon +49(0) 8323-9696603,
eMail: beratung@saraha-social-web.net

 

Das persönlichkeitsgerechte Selbstmanagement Teil I

Integrales Coaching

Selbstmanagement – Eine Methode, das eigene Leben und damit auch die eigene Arbeit

  • als nicht unwesentlichen Teil des Lebens, nach eigener Vorstellung zum Wohle und zum Nutzen unserer Partner (also auch der Firma, für die wir arbeiten) bewusst und mit Inhalt zu gestalten  sowie meine Lebensaufgaben, d.h. die Aufgaben, die sich mir als Mitglied der menschlichen Gemeinschaft stellen, erfolgreich zu lösen

Das Selbstmanagement dient der Selbsterziehung und der Entfaltung der in uns schlummernden Anlagen, Fähigkeiten, Kräfte und Neigungen mit der Zielsetzung, beruflich und privat in harmonischer Abstimmung unserer geistigen und körperlichen Kräfte das Beste aus uns zu machen und das Leben wahrhaft glücklich und Nutzen gebend zu gestalten. Dies gilt für den Einzelmenschen, wie für seine Beziehungen zu seinen Partnern, zur Umwelt und zur geistigen Erweiterung.

Was beeinflusst die Effektivität der Arbeitsleistung

Die Effektivität menschlicher Arbeitsleistung wird im wesentlichen bestimmt von den ungelösten persönlichen partnerschaftlichen familiären oder beruflichen Problemen.

  • Vom Zustand der körperlichen, emotionalen oder geistigen Verfassung.
  • Von der Arbeitsstimmung
  • Von den persönlichen Zielvorstellungen
  • Von der Einstellung zur Arbeit, zur Firma, zu seinen Vorgesetzten
  • vom Interesse an der Arbeit, dem Bewusstsein vom Sinn und Wert der eigenen Arbeit (d.h. seiner Arbeitsmotivation)
  • von der Anerkennung, die man am Arbeitsplatz erfährt
  • von der Unfähigkeit, methodisch und systematisch zu arbeiten
  • von der Unfähigkeit, theoretische Erkenntnisse in die Praxis des Arbeitsalltages zu übertragen
  • von der permanenten und stressenden Überforderung im beruflichen und privaten Bereich
  • von der Art des Berufs und der Berufsausbildung und der begabungsgerechten Eignung für diesen Beruf
  • von der Unfähigkeit vieler Führungskräfte, mit Menschen wirkungsvoll zu arbeiten
  • vom Können, Aufgaben erfolgreich und rationell zu lösen (im Beruf, im familiären und privaten Bereich).
  • Die Vielzahl der auf uns hereinstürzenden Beanspruchungen führt deshalb oft zu falschen Reaktionen. Falsch deshalb, weil wir durch gelernte Reaktionen im Elternhaus, in der Schule, bei der Berufsarbeit, im Staate, falsch, negativ und unzureichend vorprogrammiert wurden. Sofern der Mensch nicht gelernt hat, sich bewusst und kritisch mit allen Eindrücken auseinanderzusetzen. Dabei seine einmalige Chance, die in ihm ruhenden Kräften und Fähigkeiten zum Nutzen seiner Umwelt zu entfalten und so sich selbst zu verwirklichen.

Der Mensch gefangen in einem Routinennetz

Er besitzt nur wenig eigene Initiative. Seine Aufgaben sind ihm durch die Organisation der Arbeit vorgeschrieben. Es wird ihm das Tempo bei der Arbeit ebenso vorgeschrieben, wie seine Gefühle, die er hierbei haben darf.

Im Freizeitbereich ist der Mensch in einem ähnlichen Routinennetz gefangen. Von der Einzigartigkeit des Einzelindividuums bleiben nur mehr oder weniger deutlich fühlbare Spuren von Hoffnungen und Enttäuschungen, von Kummer und Angst, von seiner Sehnsucht nach Liebe und zur Flucht vor der Einsamkeit übrig.

Der Mensch als Anhängsel der Maschine oder der Büroorganisation

Im Arbeitsprozeß des Büroangestellten oder des Arbeiters im Großbetrieb ist von der Originalität seiner Arbeitsleistung nur noch wenig übrig geblieben. Er hat aufgehört „er selbst“ zu sein. Selbständiges Denken und verantwortungsvolles Handeln wird zwar immer wieder lautstark gefordert, von den Verantwortlichen aber in der Regel mit allen Mitteln unterdrückt. Er kann sich mit seinen vielfältigen Strebungen und Neigungen nicht mehr in seiner Gesamtheit verwirklichen. Hierbei geht es zugleich das stärkste Streben im Menschen, das nach zwischenmenschlicher Vereinigung zielt und sich nicht nur auf den einzelnen Partner beschränkt, sondern auch die Familie, ja die Gesellschaft mit einbezieht, verloren.

Im modernen Großbetrieb die Entfaltung und Verwirklichung des ganzen Menschen in seiner Einheit von Körper, Verstand und Gefühl sehen und fördern. Nur so können Bestrebungen zu einer Verbesserung der Gesamtsituation wirkungsvoll umgesetzt werden.

Fortsetzung Teil II folgt

Integrales CoachingIm Rahmen der Einführung in die ganzheitlichen integrale Methodik biete ich:

  • ein persönlichkeitsgerechtes – individuelles – Zeitmanagement
  • die Verursachungsstrategie
  • die Grundanalyse der eigenen Persönlichkeit
  • die Grundlage zur Pflege und Steigerung der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit, der Stimmungspflege, der Selbsterziehung, um Sinnvolles besser lernen zu können, Kreativitätstechniken.

Es kann ein Training zur Anwendung dieser Fähigkeiten und Techniken für eine effektivere Arbeits- und Lebensgestaltung trainiert und vertieft werden.

Hierbei wird von der Bearbeitung

  • einer umfassenden Potential-Analyse
  • einer integralen Übersicht über wichtigste Aufgaben, Neigungen und Bestrebungen

ausgegangen.

Jeder Erfolgssuchende, der mit mir arbeitet, fasst in meinem Training immer neuen Mut, wird in seiner Hoffnung gestärkt, findet Wege und Gelegenheiten, seinen eigenen Entwicklungsstand zu sehen, zu begreifen und den Weg zu seiner Selbstverwirklichung zu beschreiten.

Zugleich erkennt er so immer wieder, dass seine Chancen dort am größten sind, wo die Schwierigkeiten – vor deren Lösung sich die anderen drücken.

Für weitere Informationen und Kontaktwunsch, bitte ein eMail senden an austausch@saraha-social-web.net mit einer Kurznachricht und Kontaktdaten senden.

Ramona Profil neu Hannah Reimer - 1 (1)Ihre Ramona Kramp
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Integrale Ziele setzen – 15 Impulse

Wie lassen sich integrale Ziele setzen und was hast Du davon?

Wenn sich Menschen Ziele setzen, begehen sie oft verhängnisvolle Fehler. Verhängnisvoll deshalb, weil sie geradezu kontraproduktiv für das Erreichen der Ziele sind. Dies lässt sich vermeiden, wenn wir uns an die nachfolgenden Tipps halten:

1 Ziele sollten konkret und präzise sein.

Sie wissen ja: Wenn ich etwas vermeiden möchte, dann erhalte ich eben genau das. Ich sage zu Dir „Vergiss die Farbe Rot!“ – was geschieht, Deine Welt besteht plötzlich nur noch aus roten Elementen. Du erhältst genau das, worauf Du Deinen Fokus lenkst. Wer keine klaren Ziele formuliert, der wird auf dem Wühltisch des Lebens das nehmen müssen, was er ergattern kann.  Hast Du Dich ein wenig in Achtsamkeit trainiert, dann weißt Du, so wie Du auf Geschehnisse reagierst – genau diese Energie und Haltung Du Dir erneut in Dein Leben manifestierst. 

2 Ziele sollten begeisternd formuliert sein.

In den Worten sollten Freude und das tiefe emotionale Bedürfnis sein, dieses Ziel zu erreichen, zum Ausdruck kommen. Auf diese Weise bekommen Ziele einen magnetischen Charakter. Das Endergebnis zieht uns geradezu an. Wenn wir uns schwertun, unser Ziel begeisternd, emotional, zu beschreiben, so sollten wir uns fragen: Will ich das eigentlich wirklich? Die Meisten haben angefangen, sich mit meinem Authentizität Training auseinander zu setzen.

3 Ziele sollten positiv formuliert sein.

Unser Unterbewusstsein hat keinen Sinn für das Wort „nicht“. Sie kennen sicher das alte Beispiel: Denke nicht an Erdbeeren mit Schlagsahne. Natürlich denken wir jetzt genau daran. Darum dürfen wir auch nicht sagen: „Ich möchte nicht mehr rauchen.“ Oder: „Ich möchte nicht mehr so viel essen.“ Positiv formuliert kann ein Ziel lauten: „Ich werde zu diesem Zeitpunkt mein Business auf die nächst höhere Ebene bringen“.  Du bist Dir unsicher bei Deiner Zielformulierung – dann nehme Kontakt zu mir auf! Ich kann Dir ganz bestimmt die richtigen Impulsen geben!

4 Ziele müssen schriftlich fixiert sein.

Unser Gedächtnis ist sehr trügerisch. Ziele, die wir nicht aufgeschrieben haben, ändern wir in unserem Kopf ständig. Wir merken es gar nicht. Denn Ziele, die nicht schriftlich formuliert sind, passen sich einfach den Gegebenheiten an. Dann passiert etwas, was wir eigentlich nicht wollen: Statt, dass sich die Gegebenheiten uns anpassen, passen wir uns der Situation an. Wir alle haben einen breiten Gewohnheitstiger in uns.

5 Die Ziele sollten in unserer Macht stehen.

Natürlich ist es gut, sich sehr große Ziele zu setzen. Lernen über den Tellerrand zu sehen und um die Ecke zu denken. Wie aber wollen wir dies erreichen und überprüfen, bzw. vorantreiben? Es ist ja schön, wenn jemand sagt, die Weltmeere sollten nicht so stark verschmutzt werden und der Urwald nicht mehr abgeholzt werden. Aber steht das wirklich in unserer Macht? Möglicherweise setzen sich diese Menschen unterbewusst solch unerreichbare Ziele, um ihr Gewissen zu beruhigen. Gleichzeitig haben sie sich die Absolution für ihr Nichthandeln gegeben. Vielleicht wäre es besser, den Baggersee um die Ecke schöner und sauberer zu gestalten – als darüber zu reden, die Weltmeere zu retten. Dies ist nur ein Beispiel zum Verständnis.

6 Ziele sollten im Präsens formuliert werden.

Während das Futur uns anzeigt, dass etwas in der Ferne liegt, verweist das Präsens auf die zeitliche Nähe. Das Ziel wird noch gegenwärtiger, noch magnetischer und zu einem absoluten „Ich muss“ (mich fängt es an im Bauch zu kitzeln und wenn ich nicht reagiere dann habe ich das Gefühl ich erlebe gleich einen inneren Vulkanausbruch – kennst Du das?). Wir können uns dann unser Leben gar nicht mehr vorstellen, ohne dieses Ziel tatsächlich zu erreichen. Durch diesen Trick spannen wir unser Unterbewusstsein noch stärker für unsere Ziele ein. Es funktioniert!

7 Unsere einzelnen Ziele sollten sich gegenseitig klug unterstützen.

Wenn jemand zum Beispiel sagt: „Ich möchte ein Jahr allein um die Welt fahren“, und gleichzeitig das Ziel verfolgt, im nächsten Jahr eine glückliche Familie zu gründen, so wird beides nicht möglich sein. In einem solchen Fall sollten wir eins von beiden zurückstellen. Wir können von Frankfurt aus nicht gleichzeitig nach Moskau und nach Paris fahren. Beinahe hätte ein Jungunternehmer genau aus diesem Grund sein Unternehmen verloren. Ganzheitlich orientierte Ziele können ein mords Spannungsverhältnis erzeugen und Verluste in Dein Leben bringen.

8 Unsere Ziele sollten glaubhaft und erreichbar sein.

Hier schlage ich die 50:50-Formel vor, zumindest für größere Ziele: Mindestens zu 50 Prozent müssen wir glauben können, dass wir es schaffen, und zu 50 Prozent sollte es ein echtes Risiko und ein Wagnis sein. Damit ist sichergestellt, dass wir mit den Beinen auf dem Boden der Realität „Anlauf nehmen“ können und gleichzeitig von dort aus einen Sprung zu unserer nächsten Entwicklungsstufe wagen. Ansonsten wird es auch zu spirituell – habe ich sehr oft kennengelernt und hier sehr viel Mitgefühl für diese liebevollen und im Lebensmanagement unfähige Menschen entwickelt. Klaro gebe ich auch ihnen meine jahrzehntelange Lebenserfahrung als Unterstützung.

Vielleicht wendest Du nun ein: „Ich würde mir aber viel lieber höhere Ziele setzen.“ Mein Vorschlag: Tue das ruhig, aber erst nachdem Du drei- bis fünfmal mit der 50:50-Formel kleinere Ziele erreicht hast. Lerne Dich kennen. In allen Facetten und mit Achtsamkeit. Verordne Dir hier ein Trainingsprogramm. Gerne kannst Du Dir entsprechende Impulse bei mir abholen 🙃🍀🙃

Zu viele Menschen haben bereits den Mut verloren, weil sie sich anfangs zu hohe Ziele gesetzt und diese dann nicht erreicht haben. Erinnere Dich: Wir überschätzen, was wir in einem Jahr erreichen können, und wir unterschätzen was wir in zehn Jahren erreichen können.

9 Definiere Deine Ziele klar.

Sofern es sich um sehr große Ziele handelt, kannst Du Zwischenschritte definieren, die Du dann nach und nach abhaken kannst. Ich habe ein sehr praktisches „Weniger Arbeiten und Mehr Erreichen“ Tool zur Verfügung.

10 Deine Ziele sollten Deinen persönlichen Lebenssinn und Deinen Werten entsprechen.

Das leuchtet ein: Wenn die Ziele den Werten widersprechen, dann fehlt uns der Antrieb; wir bringen nicht die innere Kraft auf oder empfinden bei Erreichen der Ziele ein schlechtes Gewissen. Ein glückliches Leben setzt voraus, dass wir uns integer in Bezug auf unsere Werte verhalten. Unsere Ziele sollten im Idealfall immer nur Puzzelsteinchen sein, aus denen sich unsere große Lebensvision zusammensetzt. Dazu ist es natürlich hilfreich, sich seiner Werte bewusst zu sein und seinen Lebenssinn zu kennen.

11 Unsere Ziele sollten sinnvoll sein.

Das gilt besonders für die größeren Ziele: Sie sollten uns einen Sinn geben. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen weit mehr durch die Sinn Erfüllung zu motivieren sind als durch Geld. Wir brauchen einfach das Gefühl, etwas zu tun, was anderen Menschen hilft. Etwas, was die Welt ein bisschen besser macht. Etwas, was eben voller Sinn ist. Ziele, die sinnvoll sind, haben oft viel mehr Kraft.

12 Unsere Ziele sollten wir periodisch visualisieren.

Am besten tun wir das täglich. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen eine feste Routine. Wenn Du beispielsweise morgens ein Glas Wasser trinkst, kannst Du dabei die Augen schließen und Dir vorstellen, dass Du soeben am erreichen Deiner Ziele bist. Gleichzeitig ist das Wasser dann für Dich Energie, um Deine Ziele mit mehr Kraft zu erreichen.

Zum Anderen kannst Du jedes Mal, wenn sich Wartezeiten ergeben, diese fürs Visualisieren nutzen. In einem Stau kannst Du vielleicht für einige Minuten die Augen schließen und Deine Ziele visualisieren. Dann hast Du Frustration in Faszination verwandelt und kannst entspannt sagen: „Schau, schau, ein Stau.“ Das Gleiche kannst Du tun, wenn Du irgendwo in einer Reihe anstehen musst. Statt sich zu ärgern, nutzen Du Deine Zeit sinnvoll.

Falls es Dir nicht gelingt, Dein Ziel zu visualisieren, ohne dass Deine Gedanken dauernd abschweifen, solltest Du Dich fragen: „Will ich das wirklich?“ Unsere Ziele sollten uns ja glücklicher machen. Stellt sich dieses Glück nicht beim kurzen Visualisieren ein, wie sollten wir es dann dauerhaft genießen, wenn wir unser Ziel erreicht haben?

13 Deine Ziele müssen Sie von Zeit zu Zeit überprüfen.

Das sollte periodisch geschehen, also mindestens einmal im Jahr. Am besten aber sollten wir uns wöchentlich daran erinnern. Das Tool „Weniger Arbeiten – Mehr erreichen“ ist hierbei sehr hilfreich.

14 Du solltest festlegen, welche Maßnahmen Du bei einem nicht erreichen Deiner Ziele ergreifen kannst. Plan B

Die Maßnahmen bestehen einmal in einer Art Bestrafung, wie weiter oben bereits erklärt. Zum anderen kannst Du überlegen, was Du dann tun solltest, um Deine Ziele wirkungsvoller und sicherer zu erreichen. Welche Hilfe könnest Du in Anspruch nehmen? Mit welchen Menschen könntest Du reden? Welche Bücher solltest Du lesen?

15 Plane eine Belohnung für das Erreichen Deiner Ziele ein.

Auch die Belohnung haben wir bereits oben besprochen.

Vielleicht solltest Du zuerst einmal kräftig durchatmen. So viele Punkte, nur um Ziele zu formulieren. Auf der anderen Seite wissen wir: Lernen bedeutet, Unterscheidungen zu treffen. In dem Maße, in dem es uns gelingt, Unterschiede zu erkennen und Dinge konkreter und richtiger zu machen, in dem Maße können wir lernen und erfolgreicher handeln. Auch sind wir weniger manipulierbar!

Vielleicht geht es Dir wie den meisten Menschen: Wahrscheinlich hast Du Dir schon das eine oder andere Ziel gesetzt und es nicht erreicht. Die meisten Menschen benennen dann als Ursache ihre mangelnde Disziplin. Sie sagen: „Na ja, ich bin halt schwach.“ Was für eine verheerende Botschaft an das Unterbewusstsein! Die Wahrheit sieht meines Erachtens anders aus. Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele aus zwei Gründen nie:

  1. Weil sie diese nicht korrekt bzw. nicht konkret formulieren. Das soll Ihnen in Zukunft nicht mehr passieren, wenn Sie mit den 15 Tipps arbeiten.
  2. Sie setzen sich Ziele, die sie nicht wirklich begeistern.

Bekanntlich glaube ich ja nicht so sehr an sture Disziplin als vielmehr an Leidenschaft und Begeisterung. Disziplin ist nur nötig, um neue Leidenschaften zu etablieren, neue Gewohnheiten. Wenn das aber einmal geschehen ist, dann übernimmt die Begeisterung. Von dem Punkt an läuft es von allein – bis auf wenige Ausnahmen und da ist dann wieder die Disziplin nötig.

Einen letzten Aspekt sollten wir beachten: Dieser Prozess hört nie auf – solange wir leben.

Gewinner fragen sich darum: Wie kann ich sicherstellen, dass ich mir nach einiger Zeit neue Ziele setze?

Solange wir leben, sollten wir uns immer wieder Ziele setzen. Ziele treiben uns an. Ziele halten uns in Bewegung. Ziele zeigen uns die richtige Richtung. Sie sind Motivation für unser Tun. Auf Ziele können wir kaum verzichten. Wenn wir ein Ziel erreichen, sollten wir feiern, uns freuen und uns glücklich zurücklehnen. Und nach einiger Zeit sollten wir uns wieder neue Ziele setzen. Vielleicht aus einem ganz anderen Bereich … Aber auf jeden Fall neue Ziele.

TUN!

  1. Überprüfe Deine Jahres- und Lebensziele 
  2. Trainieren das ideale Formulieren von Zielen mit mindestens einem großen Ziel, indem Du alle 15 Tipps in Deine Formulierung einfließen lässt.
  3. Wenn Du noch etwas mehr tun möchtest, dann überlege, welche Ziele Du nicht erreicht hast und ob das unter Umständen an den beiden zuletzt genannten Punkten liegt: „Falsche und unkonkrete Formulierung bzw. nicht genug Begeisterung für das Ziel.

Gerne stehe ich Dir zum Beispiel auch persönlichen in einem Online-Coaching zur Verfügung. Dein Vorteil: Du musst nirgendwo hinfahren sowie flexible Zeiten. Wäre eine Überlegung wert, was denkst Du? Zeit sparen und die Sicherheit haben „Deine und die richtigen Ziele auch zu erreichen!“

Ramona Kramp
Unternehmerin
Lebensmanagement „Life & Work“ Coach
4 Jahrzehnten Lebensmanagement in allen 5 Bereichen sprechen für sich!
Telefon +49 (0) 8323 – 9696603
Einzel Sitzungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung!
Möglich in München und im Allgäu Seminare und Training finden in den harten Wintermonaten auf Mallorca statt
 

Kompetente Ausbildung zum Coach durch anerkannte AusbilderIn DCMV

Zertifizierung

Mein Abschluss und Zertifizierung erhielt ich am 30.April 2011: Umfang, Inhalte und Aufbau der Ausbildung erfolgten nach den Standards des Deutschen Coaching und Mediatorenverbandes e.V. (www.DCMV.de).PFEOS, das Kompetenz-Zentrum Gisela und Peter Krämer ist eine der besten Adressen im deutschsprachigen Raum. Durch die über 20jährige Erfahrung und Vernetzung der Bereiche Training, Coaching und Mediation profitierte ich enorm
Mein Slogan: Lebe authentisch und Du fühlst Dich innerlich frei – Konzentriere Dich auf das Wesentliche!“  Die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass sie alles, was sie brauchen um in ihre Kraft zu kommen, bereits in sich tragen. Coaching ist schlicht und ergreifend dazu da, dieses Potential, diese Ressourcen nutzbar zu machen. Ob dies mit einem externen Coach geschieht oder ob Sie selbst das in die Hand nehmen, wichtig ist, dass Sie beginnen.
 
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Evolution – Warum Biografien

Positionierung – Evolution

Was unter Positionierung verstanden werden kann, geht viel leichter über wahre Geschichten. Wahre Geschichten haben wir genügend. Wir müssen nur auf die Biografien bekannter Menschen zurück greifen.

Warum Biografien?

Biografien zeigen (im Gegensatz zu Autobiografien) den Menschen so, wie er wirklich ist oder war. Mit seinen Ecken und Kanten. Mit seinen Stärken und Schwächen. Sie glorifizieren diesen Menschen nicht, sondern zeigen: Diese Person hat Rückschläge und Probleme als Teil des Lebens akzeptiert. Sie hat das Unglück und auch die Verzweiflung nicht einfach hingenommen.

Daraus resultiert meines Erachtens der zweite Grund: Es geht weniger um Probleme als vielmehr um Möglichkeiten. Die Möglichkeit, trotz aller Probleme einen einzigartigen Lebensweg zu finden. Und drittens sprechen wir hier meist von Persönlichkeiten, die einen außergewöhnlichen Erfolg zu verzeichnen hatten. Wir sehen, auf welche banale Weise das Außergewöhnliche oft zustande gebracht wird. Meist ist es die Verbindung von echter Leidenschaft und (jedenfalls anfänglich) harter Arbeit.

Charles Darwins Jugend

Was wissen wir von Darwin? Nun, er gilt als der Vater der Evolutionstheorie. Jemand, der das Denken der Menschheit auf bahnbrechende Weise verändert hat. Dabei begann sein Leben alles andere als spektakulär: Seine Mutter stirbt, als Charles acht Jahre alt ist. Seine drei älteren Schwestern erziehen ihn.

Sein schulischer Erfolg ist allenfalls mäßig. Viel lieber treibt er sich im Freien herum, wo er Käfer aufspießt und Vogeleier sammelt (die er vorher aus einem Nest nimmt). Er schießt Schnepfen und Rebhühner.

Sein Vater befindet: „Außer Schießen, Hunde und Rattenfangen hast du nichts im Kopf. Du wirst eine Schande für dich und deine ganze Familie.“ Der Vater entscheidet, dass Charles den Arztberuf erlernt. Aber der junge Charles kann das Leiden der Kranken nicht ertragen – zumal damals die Operationen noch ohne Betäubung durchgeführt werden. Er bricht das Studium ab.

Der Vater legt ihm nun nahe, ein Theologiestudium zu beginnen und Geistlicher zu werden. Nach Abschluss dieses Studiums hat er dann zum ersten Mal „Glück“: Er erhält eine Einladung zu einer fünf Jahre dauernden Weltumseglung. Allerdings wird die Reise eine einzige Tortur. Die Kabine misst kaum neun Quadratmeter. Auf dem königlichen Vermessungsschiff Beagle ist kein Platz für irgendwelchen Luxus. Charles wird in dem Moment seekrank, in dem er das Schiff betritt, und bleibt es die ganzen fünf Jahre – sobald er auf See ist. So nutzt er jede Gelegenheit, um an Land zu kommen. Nur hier fühlt er sich wohl. Er wandert umher. Betrachtet, wie schon als Kind, Tiere, Pflanzen und Fossilien.

Evolution

Wohlgemerkt: Seine Leidenschaft ist genau das, was der Vater und die anderen Erzieher verdammen. Die fünfjährige Reise ist zwar beschwerlich, aber dennoch das wichtigste Erlebnis in Darwins Leben. Nach seiner Rückkehr zieht er sich zurück. Er arbeitet an einem großen Werk über die Entstehung der Arten. Er weiß, er muss vorsichtig sein. Denn er stellt nicht nur den Menschen als „Krone“ der Schöpfung infrage, sondern gleich die ganze Schöpfung. Und die Sache mit den Affen ist auch etwas heikel. Welcher Blaublütige hat schon gerne einen haarigen Primaten in seinem Stammbaum?

Wovon soll er inzwischen leben? Er legt eine Liste an, in der er das Für und Wider einer Ehe abwägt. Unter den Nachteilen notiert er: Ausgaben, Sorgen wegen der Kinder, Verantwortung, Einbuße von Arbeitszeit. Vorteile sind: gute Versorgung (seine potenzielle Ehefrau ist außerordentlich vermögend), behagliches Heim mit Musik und Kaminfeuer, weibliches Geplauder …

Darwin trifft eine wichtige Entscheidung, er sagt: „Mein Gott, es ist unerträglich, daran zu denken, ein ganzes Leben nur wie eine geschlechtslose Arbeitsbiene zu verbringen.“ Er heiratet seine Cousine Emma Wedgwood. Darwin erkennt: „Ich denke, du wirst mich vermenschlichen und mich bald lehren, dass es ein größeres Glück gibt, als schweigend und einsam Theorien zu entwerfen und Fakten zu sammeln.“

Emma wird in der Tat Charles’ größter Segen, wie er später sagt. Sein Lebenswerk wäre ohne ihren Beistand undenkbar. Emma und Charles bekommen zehn Kinder. Erstaunlicherweise ist Charles nicht nur ein liebender Gatte, sondern auch ein einfühlsamer Familienvater, der sich rührend um seine Kinder sorgt. Selbst auf den Rückseiten seines Manuskripts „Entstehung der Arten“ finden sich noch heute zu besichtigende Kinderzeichnungen.

Das Leben, das uns entspricht

Darwin findet den für ihn richtigen Lebensentwurf. In ländlicher Abgeschiedenheit kultiviert er seinen Garten und seine Gewächshäuser. Er betreibt Studien an allem, was kreucht und fleucht. Er züchtet Tauben und Orchideen. Er schafft sich also genau das Umfeld, das er für seine Arbeit und sein Leben braucht. Zwar lebt er abgeschieden, aber nicht isoliert. Denn durch seine umfassende Korrespondenz hält Darwin Kontakt zu wissenschaftlichen Informanten. Er schreibt über 14.000 Briefe.

Positionierung

Und Darwin weiß sich zu positionieren. Er wird zu einem meisterhaften Taktiker hinter den Kulissen. Seine revolutionäre Idee bringt er raffiniert und gut getimt unters Volk. Dabei ist ihm allerdings eine Eigenschaft im Weg: Er ist sehr, sehr gründlich. Ein wissenschaftlicher Perfektionist. Seine Theorie soll kein Schnellschuss werden. Jeder Einwand muss vorweggenommen werden.

Sinnierend läuft er Runde um Runde über den Sandweg seines Gartens. Dieser Perfektionismus bewahrt ihn davor, von der Wissenschaft zerrissen zu werden. Aber dann tritt ein glücklicher Zufall ein, der ihn daran hindert, endlos weiter zu schreiben, ohne jemals an die Öffentlichkeit zu gehen. 1858 schickt ihm Alfred Russell Wallace, ein junger Schmetterlingssammler, einen Brief, in dem Darwin seine eigenen Überlegungen der Entstehung der Vielfalt der Arten wiederfindet. Der Brief gleicht Darwins großer Idee bis ins Detail.

Schnell schreibt Darwin seine Theorie von der Abstammung der Arten in einer – wie er selbst sagte – „abscheulichen“ Kurzfassung nieder. Das ist nicht das Werk, das ihm jahrzehntelang vorgeschwebt hat. Aber eben weil es so „kurz“ war, wurde es solch ein Erfolg.

Während der Entwicklung seiner Theorien stirbt Darwins geliebte Tochter, Anne Elisabeth. Darwin sagt: „Wir haben die Freude unseres Hauses und den Trost unseres Alters verloren.“ Was er noch an religiösen Resten gehabt haben mag, schwindet nun ganz. Seine Anne war für ihn ein besonders aufgewecktes und glückliches Kind. Sie hatte ihn bei den täglichen Spaziergängen durch den Garten begleitet.

Darwin bezeichnet sich als Agnostiker. Er kann nicht glauben, vermag aber andererseits die Existenz Gottes nicht ganz in Abrede zu stellen. Mit 73 Jahren stirbt Charles Darwin im Kreise seiner Familie auf seinem Anwesen. Er wird in der Westminster Abbey zur letzten Ruhe gebettet. Neben dem Physiker Isaac Newton. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist Charles Darwin einer der bekanntesten Wissenschaftler der Welt.

Fazit

Es gibt sie, die Lebensentwürfe glücklicher Menschen, die ein erfüllendes und sinnvolles Leben haben und hatten. Es tut gut, solche Biografien zu lesen. Bedenken Sie: Darwin galt als schlechter Schüler. Seine Ungezogenheiten (das Herumstrolchen in der Natur) werden schließlich zu seinem Lebensinhalt, seiner Leidenschaft. Erst der dritte Beruf bringt ihm Erfüllung. Er sah sich nicht als Versager, weil er den Erwartungen seines Vaters nicht entsprach. Er meisterte seine Probleme und veränderte das Weltbild der gesamten Menschheit.

Er hatte den Mut, einen völlig zurückgezogenen Lebensstil zu pflegen. Seine Familie und sein Landhaus bildeten die Insel seines Lebens. Wie wichtig es doch ist, sich selbst zu akzeptieren! Zu seinen Leidenschaften zu stehen. Darin eine Aufgabe zu finden. Oder wie Erasmus von Rotterdam sagte: „Wahres Glück – Der sein zu wollen, der wir sind.“

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