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Dein Typ ist gefragt: Persönlichkeitstypen – Ihre Kommunikation

Dein Typ ist gefragt: Persönlichkeitstypen und ihre Kommunikation

Niemand kann besser über uns sprechen als wir selbst. Wahrheit oder Trugschluss? Sich und seine Wirkung zu kennen und dabei das Selbst- und Fremdbild in Einklang zu bringen, ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Persönlichkeitsmuster helfen, Kommunikationsvorlieben zu erkennen, Schwächen zu verstehen und Stärken auszubauen.

ES kann sich lohnen die eigenen Persönlichkeitsmuster zu kennen und wahrzunehmen, was in der Kommunikation mit anderen Grundtypen schief laufen kann.

Ich möchte mit meiner Kommunikation oder mit meiner Botschaft ein gewisses Ziel erreichen. Im Verkauf ein Produkt verkaufenIn der Beziehung verstanden werden… über die Präsentation ein Budget für ein Projekt erwirken … beim Personalgespräch einen nachhaltigen positiven Eindruck hinterlassen … und ….

Menschenkenntnis – Persönlichkeitstypen erkennen und überzeugen

Rot, Blau oder Gelb?

Welcher Persönlichkeitstyp sind Sie und welcher Typ steht Ihnen gegenüber?

Ein kleiner Eindruck von Möglichkeiten, dies herauszufinden.

Menschen ticken unterschiedlich und entsprechend lassen Sie sich durch unterschiedliche Vorgehensweisen in der Kommunikation und Aktion überzeugen. Deshalb sind Empathie und Menschenkenntnis nicht nur hilfreich, sondern entscheidend. Manche Menschen tun sich leicht und andere verstehen nicht, weshalb sie nicht weiter kommen. Für beide Menschentypen gibt es ein Modell, mit dem es einfacher wird, andere einzuschätzen. Eine sehr einfach zu lernende Methode ist die Persönlichkeitstypen – Analyse, die auf Erkenntnissen der ATLANTIS Management GmbH und auf nur drei Basistypen basiert.

Der Dynamiker – Rot

Der Rote ist der ungeduldige, sehr dynamische Macher. Er will bestimmen und am liebsten sofort Ergebnisse sehen. Wenn dieser in einen Laden geht, um etwas zu kaufen, dann entscheidet er sich spontan, lässt sich dabei beeinflussen von Merkmalen und Eigenschaften wie: Neu, am Besten, einzigartig, exklusiv, etwas Besonderes, Marke, Status, Marktführer, Luxus etc. Die Ware will er sofort mitnehmen, Lieferzeiten werden fast nie akzeptiert.

Der Logiker – Blau

Der Blaue ist der bedachte, analytische Denker. Er wägt ab, will vollständige Informationen, vergleicht genau und hinterfragt mit Sachverstand. Wenn er etwas kauft, dann liebt er die Tabellen, die oft am Ende von Prospekten abgedruckt sind und in denen die Modelle verglichen werden. Tests und Gutachten sind ihm wichtig. Er ist am ehesten offen für Argumente auf Sachebene. Er entscheidet nach sorgfältigem Prüfen aller Fakten und Argumente.

Der Sympathiker – Gelb

Der Gelbe ist der hilfsbereite und sozial orientierte Menschenfreund. Er vertraut auf den Rat anderer, vertraut sich auch dem Verkäufer an und kauft nur dann, wenn dieser ihm sympathisch ist (oder er in ihm eine soziale Ader bewusst macht). Die Beziehung ist ihm wichtiger als beispielsweise der Preis, die Marke oder die Qualität. Deshalb kommt er auch wieder, wenn er das Gefühl hat, gut beraten worden zu sein.

Die drei Persönlichkeitstypen als Führungskraft oder Verkäufer

Dies gibt Ihnen einen ersten groben Überblick, wie unterschiedlich die Prioritäten sind. Was beim Einkaufen zutrifft, findet sich analog in allen Bereichen des Lebens wieder. Welche Führungskraft die Sie kennen, welcher Verkäufer den Sie kennen, ist ein Roter, ein Blauer, ein Gelber? Wie arbeitet er im Team mit und wo ist er am besten eingesetzt? Und wie wird er präsentieren und kommunizieren?

Der Rote wird immer darauf achten, spannend, mit viel Gestik und auch Dramaturgie zu kommunizieren, möchte selbst gut dastehen. Der Blaue ist eher ruhig, manchmal langweilig, dafür tiefgründiger und besser informiert. Der Gelbe sorgt sich um seine Zuhörer und deren Wohlergehen. Er sucht den persönlichen Kontakt. Jeder ist natürlich auch ein Mischtyp aus allen drei Anteilen.

Präsentieren Sie selbst, wird Ihr persönlicher Stil sehr vom eigenen Persönlichkeitstypen geprägt sein. Entsprechend werden bei den Zuhörer anderer Typen Zuwendung, ein vielleicht oder ein haben wollen erreicht. Der Aufbau jeder Präsentation sollte so sein, dass für Jeden das Besondere mit dabei ist.

So braucht beispielsweise der Dynamiker (Rot) Spannung, Unterhaltung und schnelle Ergebnisse.

Kommunikation kurz, prägnant, schnell auf den Punkt gebracht. Jedes Zuviel erzeugt sofortige Langeweile.

Überwiegend haben alle Top-Führungskräfte einen 100%igen Rotanteil. Wird kein sofortiger Nutzen erkannt,  ist der Geduldspegel sehr gering, sie verlassen überwiegend schnell den Ort des Geschehens.

Auf besondere Ankündigungen, Agenda und was jetzt gleich besprochen wird, sollte unbedingt verzichtet werden.

Eine Agenda braucht dagegen der Logiker (Blau), um die Struktur nachvollziehen zu können.Es reicht, wenn diese ausgedruckt vorliegt. Der Logiker überprüft, ob sich an diese Struktur gehalten wurde. Ebenso wie er Quellen kennen will, die Sie jedoch besser in die Unterlagen als auf die Folien platzieren (hier an den Dynamiker – Rot denken). Da, wo auch zusätzliche Informationen für die Blauen angegeben sind, denn diese lesen schon mal nach.

Für den Sympathiker (Gelb) wird Atmosphäre benötigt. Zeit für Small Talk lassen. Am Besten vor dem Gespräch anrufen. Für Getränke und etwas zum Knabbern sorgen. Hier ist es wichtig Vertrauen aufzubauen.

Leichter kommunizieren:

Mit dem Gesprächsdynamik- Modell lernen Sie Ihre Kommunikation erfolgreich zu gestalten. Hierdurch verbessern Sie Ihre Beziehung zum Partner, zum Kollegen, im Unternehmen. Sie steigern Ihre Überzeugungskraft und Ihr Durchsetzungsvermögen.

  • Sie lernen Ihr Zuhören situativ anzupassen
  • Ermöglichen eine leicht verständliche und zum Ziel führende Kommunikation
  • Sie fördern Zusammenarbeit und den Zusammenhalt

Sich selbst und den eigenen Zuhörstil kennen lernen

Eine zum zielführende Kommunikation setzt ein gutes Zuhören voraus. Analysieren Sie Ihren eigenen persönlichen Zuhörstiel und lernen Sie mit anderen Zuhörweisen umzugehen.

Ihre Zuhörer gezielt erreichen

Ob das Gesagte verstanden wird, hängt stark vom Zuhörstil ab. Es ist Ihr Vorteil, den eigenen Zuhör- und Kommunkationsstil situativ anzupassen.

Kommunizieren Sie damit erfolgreich zu Hause, im Unternehmen, in Netzwerken.
Schon am Eingang des altgriechischen Tempels zu Delphi stand geschrieben: “Erkenne Dich selbst!”
Selbsterkenntnis heißt also die Zauberformel des Erfolges.

Ramona Kramp
BurnOut Prävention + Motivation Coach

Telefon +49(0) 8323 9696603
eMail: beratung@saraha-social-web.net
87509 Immenstadt im Allgäu am Alpsee

 

Menschenkenntnis wird oft als die “Krone der Psychologie” bezeichnet.

Es ist bekannt, daß Menschen dann optimale Leistungen erbringen, wenn sie aufgrund ihrer persönlichen, sozialen, fachlichen und strategischen Kompetenz den dafür richtigen Platz im Leben gefunden haben sowie den dazu passenden Arbeitsplatz innehaben.

 

 

Erkenne Dich selbst: Das Beherrschen der Zeit

Beginnen Sie ab sofort mit Ihrer geistigen Kraft und Energie zu geizen, wenn es um Vergangenheit oder Zukunft geht und werden Sie verschwenderisch, wenn es um das „Jetzt“ geht. 

Einzig und allein der Moment JETZT kann Ihre Befreiung von dem, wonach die meisten Menschen ihr Leben ausrichten sein.

Das beste Jetzt-Training ist Meditation und Achtsamkeit. Der Kopf befindet sich da wo die Füße sind. Aus zufrieden stellenden Erfahrungen heraus, kann sich hier eine bleibende Gewohnheit gebilden.

Weiten Sie Ihr Jetzt-Training in Ihren ganzen Alltag aus, so dass Sie alles im vollen Bewusstsein tun, ohne in das herkömmliche gewohnte Zeit_Denken abzurutschen.

Wie Sie nun Ihre eigenen „Zeit-Gesetze“ schreiben?

Leichter umgesetzt, als gedacht 

Geben Sie der Zeit Befehle und sie wird sich nach Ihnen ausrichten. 

Denn Zeit hat kein Bewusstsein. Das Element Zeit ist in Ihrem Bewusstsein_Strom verankert. Dieses Element existiert keineswegs alleine oder unabhängig. Dieses Element existiert in Abhängigkeit Ihrer Reaktionen auf erlebte Wahrnehmungen im Jetzt. Wie ein Hefeteig, welcher nach eigenem Gutdünken geformt und gebogen werden kann.

Setzen Sie sich Zeit-Grenzen – egal was Sie tun!

 Konkret kann das dann so aussehen, dass Sie eine bestimmte Dauer festmachen für die Erledigung einer Angelegenheit. Oder den Endzeitpunkt festlegen.

Nachdem Sie diesen Zeitpunkt für sich geistig festgelegt haben, lassen Sie diesen Gedanken los und handeln so, als gäbe es dieses Zeit-Limit nicht. 

Sie werden staunen, denn Sie werden ganz automatisch zum festgesetzten Zeitpunkt fertig sein. Ich habe dies in extremsten Situationen getestet. Mit Freunden im Rücken, welche unbedingt nach ihren Massstäben von Zeit voranschreiten wollten. Die in Gang gesetzte Kraft ist enorm und gibt mir jedes Mal die absolute Sicherheit, es ist so wie im Ergebnis gedacht. Meine Freunde waren verblüfft und wurden sehr still.

Die Zeit wird Ihnen gehorchen, wenn Sie beginnen, Sie zu beherrschen.

Eine weitere Möglichkeit, um Zeit zu manipulieren und insbesondere lästige Zeiten zu verkürzen, ist gedanklich diese Zeitspanne zu erleben. Ein Beispiel: Sie planen einen Ausflug zu einem Ort mit 400 km Entfernung, dieses Ziel gilt es zu durchdenken, im Geiste zu erleben, so wie man es erleben möchte. Ich selbst stelle mir immer bildhaft das Endergebnis vor. Kurz, knapp, lebendig, bildhaft, angekommen und mit dem Auto direkt am Zielort erfolgreich eingeparkt. Die Strecke bin ich von A – Z durchgegangen und habe diese dann losgelassen. Zwei – bis Dreimal stelle ich mir dann das Ergebnis vor und hole mir Zustimmung von meinem Inneren Team. Dann lasse ich auch dieses Team los. Das Ergebnis ist immer positiv, genau zum richtigen Zeitpunkt komme ich an. Nicht zu spät – aber auch nicht zu früh.

Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre ganze Vorstellungskraft einsetzen und vor allem die Erreichung Ihres Ziels im Ergebnis als positiv und angenehm empfinden.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Ausprobieren

und freue mich über Ihre Kommentare, die Sie gerne rechter Hand auf der Seite hinterlassen können.

Ihre

Ramona Kramp

Ramona Kramp
Authentizität Coach
In der Hub 5 – D- 87509 Immenstadt am Alpsee im Allgäu
Telefon +49(0) 8323-9696603,
eMail: ramona.kramp@saraha-social-web.net

Seit 1982 aktiv praktizierende Buddhistin, Mutter, ehrenamtlich tätig.

Zitat „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, etwas zu wissen, sondern etwas zu tun“

Die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass sie alles, was sie brauchen um in ihre Kraft zu kommen, bereits in sich tragen. Coaching ist schlicht und ergreifend dazu da, dieses Potential, diese Ressourcen nutzbar zu machen. Ob dies mit einem externen Coach geschieht oder ob Sie selbst das in die Hand nehmen, wichtig ist, dass Sie beginnen.

Fotografie pixabay Geralt

Wir sind einflussreich und mutig – wir erzielen eine Gehaltserhöhung

Bei Gehaltserhöhungen lautet eine entscheidende Erkenntnis: Man bekommt sie, man verdient sie sich und fordert diese.

Wir übernehmen bewusst Verantwortung. Wir sind keine Opfer, die man beschenkt. Wir sind einflussreich und mutig genug, eine Gehaltserhöhung zu „erzielen“. Dieses Verständnis bildet die Grundlage für unseren Plan.

Wenn Sie nun systematisch eine Gehaltserhöhung erreichen wollen, so gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

1.      Der erste Schritt lautet: Verbindlichkeit. Legen Sie zuerst für sich

schriftlich ein Datum fest, bis wann Sie spätestens die Gehaltserhöhung

haben wollen.

2.      Schreiben Sie zunächst einmal auf, was Sie mit einer Gehaltserhöhung von wenigstens 20 Prozent machen würden. Bitte nicht nur darüber nachdenken, sondern unbedingt schriftlich ausformulieren! Mein Vorschlag: Sparen Sie mindestens 50 Prozent der Gehaltserhöhung fest, im Rahmen Ihres Kontenmodells. Dadurch wird Ihre GE ja so wertvoll: Sie erhöhen auf einen Schlag Ihre Sparquote leicht um das Doppelte – damit erreichen Sie bereits mit einer einzigen GE Ihre Ziele doppelt so schnell.

Malen Sie sich auch aus, was Sie mit den anderen 50 Prozent tun würden. Wem können Sie eine Freude machen? Welche Wünsche können Sie sich erfüllen?

3.      Lesen Sie jetzt noch einmal alle Ihre Aufzeichnungen aus der Persönlichkeitsanalyse durch. Finden Sie heraus, welche Fähigkeiten für Sie wichtig sind, um die einzelnen Erfolge zu erzielen. Sie erkennen dann recht deutlich, welche Stärken und Fähigkeiten hier zum Einsatz kommen sollten.

In der Folge werden Sie persönliche Erfolge nicht mehr als glückliche Umstände abtun, sondern sie als das würdigen, was sie sind: „Das Ergebnis Ihrer systematischen Stärken“. Außerdem können Sie Ihre Stärken auf diese Weise künftig bewusster in Ihr persönliches Erfolgssystem einsetzen.

4.      Erstellen Sie jetzt eine Liste an von mindestens 15 Gründen, warum Sie eine Gehaltserhöhung verdienen.

5.      Notieren Sie jetzt auf einem separaten Blatt, was Sie in der Vergangenheit alles für Ihre Firma getan haben. Wo haben Sie ihr Geld gespart oder für sie Geld verdient? Welche Ideen haben Sie eingebracht?

Der Hintergrund: Oftmals wissen die entscheidenden Personen in Ihrer Firma nicht einmal annähernd von Ihrer wahren Leistung. Sorgen Sie dafür, dass diese Menschen davon erfahren. Gehen Sie dabei nicht planlos vor, sondern mit System (wie hier beschrieben). Dazu müssen Sie sich dieses aber zuerst einmal selbst bewusst machen und Sie müssen es formulieren können. Deshalb sollten Sie es aufschreiben. Dann müssen Sie es „verkaufen“ können.

6.      Schauen Sie sich mit Ihrem neuen einmal auf dem Markt um. Wo könnten Sie noch arbeiten? (Aufschreiben) Wie wären die Arbeitsbedingungen und was wäre einem anderen Arbeitgeber Ihre Arbeit wert? Bitte führen Sie diese Ermittlungen wirklich durch, denn ansonsten haben Sie keine klare Vorstellung – Sie können es nicht wissen, auch wenn Sie denken, dass Sie es wissen. Reden Sie einmal mit anderen Arbeitgebern. Finden Sie heraus, wie die Arbeitsbedingungen wären.

Der Hintergrund: Oftmals vermeiden Menschen Gehaltsverhandlungen aus Unsicherheit und Angst, den jetzigen Arbeitgeber zu verprellen. Wenn Sie aber einige Gespräche geführt haben, so gibt Ihnen das Sicherheit für das entscheidende Gespräch mit Ihrem jetzigen Arbeitgeber. Sie haben außerdem dann eine Position der Stärke, weil Sie erkennen, dass Sie nicht abhängig sind von Ihrem derzeitigen Job.

Besonders dieser Punkt erfordert etwas Mühe. Sie müssen etwas tun, was zurzeit gar nicht wirklich nötig ist. Erinnern Sie sich: Erfolgreiche Menschen machen wichtige Dinge unglaublich dringend.

Erfahrungsgemäß tun sich gerade mit diesem Punkt die meisten Menschen anfangs schwer. Dennoch möchte ich Sie auffordern, es zu tun, denn Ihre Gehaltserhöhung wird andernfalls nur bei 5 bis 10 Prozent liegen. Wenn Sie aber diesen Punkt auch umsetzen, wird sie zwischen 20 und 50 Prozent liegen oder sogar noch höher ausfallen. Glauben Sie nicht, dass dies die Mühe wert ist?

Im Übrigen können Sie auch mehr Geld in Nebenjobs bekommen. Sollten Sie also an Ihrer jetzigen Firma hängen, obwohl Gehaltssteigerungen dort nur sehr schwer zu haben sind, so erwägen Sie einen Nebenjob.

Nach meiner Erfahrung gilt Folgendes: In 99 Prozent aller Fälle, in denen Menschen eine Gehaltserhöhung für absolut unmöglich gehalten haben, haben sie eine solche trotzdem erzielt, sofern sie sich genau an diese Schritte gehalten haben.

7.      Terminieren Sie jetzt ein Gespräch mit dem Entscheidungsträger in Ihrer Firma. Sagen Sie ihm, dass Sie über den Wert sprechen wollen, den Sie für die Firma darstellen.

8.      Üben Sie das Gespräch, das Sie führen wollen, vor dem Spiegel oder mit einem guten Bekannten. Sollten Sie einen gesprächs- oder verhandlungserfahrenen Menschen kennen, so bitten Sie ihn um zusätzliche Tipps.

Ein Beispiel für einen solchen Tipp: Eine Frau tat sich sehr schwer, eine Gehaltserhöhung zu fordern, weil sie wusste, dass dies zur Zeit der Krise recht schwer möglich sein würde. Sie wollte nicht zu gierig erscheinen. Ich habe ihr geraten, doch wenigstens den Ausgleich der wahren Inflation anzustreben (ca. 3 bis 5 Prozent pro Jahr).

Sie hatte drei Jahre keine Gehaltserhöhung bekommen und in der Zeit war ihr gleich bleibendes Gehalt im Verhältnis zur Kaufkraft also um ca. 15 Prozent gesunken. Um diese 15 Prozent zu bekommen, habe ich sie gebeten, 25 Prozent zu fordern. Leider hat sie das nicht getan und tatsächlich nur den Inflationsausgleich angesprochen – und bekommen. Immerhin.

Übrigens: Schon wegen der Inflation müssen Sie eine Gehaltserhöhung fordern, sonst verdienen Sie ja von Jahr zu Jahr weniger.

9.      Zeigen Sie während des Gesprächs Ihrem Chef auf, warum Sie eine Gehaltserhöhung verdienen. Vergessen Sie nicht: Nicht was Sie brauchen interessiert die Firma, sondern was Sie verdienen. Es interessiert allein der Wert, den Sie für die Firma darstellen. Bitte lesen Sie die letzten Sätze noch einmal, weil sie so wichtig sind:

Nicht was Sie brauchen interessiert Ihren Chef, sondern ausschließlich das, was Sie verdienen. Versuchen Sie es nicht mit der menschlichen Tour. Sie erwirken dann keine Gehaltserhöhung, sondern nur Mitleid. Zeigen Sie, was Sie leisten. Dann bekommen Sie Respekt und mehr Geld. Sprechen Sie über den Wert, den Sie für die Firma darstellen. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel. Oft weiß der Entscheidungsträger gar nichts von Ihren Leistungen und Ihren Verdiensten um die Firma. Dafür haben Sie ja die Liste (Tipp 4) zusammengestellt.

Bescheidenheit ist keine Zier, wenn es darum geht, eine Gehaltserhöhung durchzusetzen. Sie müssen lernen, Geld zu fordern. Auch wenn Ihnen das schwer fallen sollte. Ein kluger Chef wird es sogar schätzen, wenn Sie Ihre Gehaltsvorstellung mit Überzeugung und Selbstbewusstsein vortragen und vertreten.

10.     Bringen Sie für dieses Gespräch eine weitere Liste mit: Was können Sie in Zukunft für Ihre Firma tun? Der Grund für diese Liste ist: Kein vernünftiger Manager oder Unternehmer gibt Ihnen deutlich mehr Gehalt als „Dankeschön“ für geleistete Dienste in der Vergangenheit; mehr Geld wird Ihnen gezahlt, weil man annimmt, dass Sie in Zukunft wertvoll sein werden. Diese dritte Liste wird aber nur glaubhaft erscheinen, wenn Sie sich bereits in der Vergangenheit um die Firma verdient gemacht haben.

11.     Für den Gesprächsaufbau mit dem Entscheider könnten Sie sich an folgenden Ablauf halten:

a)      Erklären Sie, warum Sie gern für die Firma und Ihren Chef arbeiten. Bedanken Sie sich.

b)      Fragen Sie, wie Ihr Chef Ihre Arbeit einschätzt. Bedanken Sie sich für Lob.

c)      Ergänzen Sie die Einschätzung, wenn wesentliche Stärken und Fähigkeiten nicht angesprochen wurden. Zeigen Sie Selbstbewusstsein, ohne arrogant zu wirken. Bringen Sie, falls nötig, Ihre wichtigsten Verdienste für die Firma zur Sprache.

d)      Zeigen Sie anschließend auf, was Sie darüber hinaus in Zukunft für das Unternehmen tun können.

e)      Bringen Sie das Thema auf Ihren Wunsch, mehr zu verdienen. Bitten Sie um einen Vorschlag.

Achtung: Nennen Sie niemals als Erster eine konkrete Summe. Zum einen wollen Sie erfahren, wie Ihr Chef Ihren Wert bemisst (das können Sie ihm auch sagen, wenn er Sie drängt, einen ersten Vorschlag zu machen). Zum anderen gilt: Wer den ersten Vorschlag macht, verliert. Lassen Sie sich möglichst auf nicht weniger als eine zwanzigprozentige Erhöhung ein.

12.     Lernen Sie die Grundsätze des erfolgreichen Verhandelns. Diese Fähigkeit braucht man im Leben immer wieder. Je unwohler Sie sich bei dem Gedanken fühlen, umso wichtiger ist es für Sie. Hier ein Grundsatz: Wer als Erster einen Kompromiss anbietet, verliert. Angenommen, Sie verdienen im Moment € 2.500 und Ihr Chef bietet Ihnen an, künftig 10 Prozent mehr zu zahlen, was dann € 2.750 wären. Sie wollen aber mindestens 20 Prozent. Um dies zu erreichen, fordern Sie zunächst mehr, nämlich 25 Prozent.

Sagen wir, Ihr Chef erhöht daraufhin auf 15 Prozent, so nehmen Sie nun seinen Vorschlag als feste Größe an und erwidern: „Okay, Sie bieten also 15 Prozent, ich hätte gerne 25 Prozent. Da ich gerne weiter hier arbeiten würde, schlage ich vor, wir treffen uns in der Mitte bei 20 Prozent.“

Der Vorteil: Gedanklich ist Ihr Chef nun schon bereit, 15 Prozent mehr zu zahlen. Bis zu den 20 Prozent ist es jetzt nicht mehr so weit.

Wenn Sie diese Strategie nicht kennen und Sie den ersten Kompromiss vorschlagen, dann wird die Verhandlung wahrscheinlich ganz anders ausgehen: Sie wollen 20 Prozent, der Chef bietet 10 Prozent. Sie bieten nun an, sich in der Mitte auf 15 Prozent zu einigen, woraufhin er einen Gegenvorschlag machen wird, der bei 12 bis 13 Prozent liegen wird. Nun hätten Sie keine guten Argumente mehr – schließlich wollen Sie ja kompromissbereit erscheinen.

Sie werden solche Strategien brauchen, denn Ihr Chef ist wahrscheinlich erfahrener im Verhandeln als Sie. Außerdem hat er seine Position. Lassen Sie sich nicht erschrecken: Er braucht Sie!

Mein Vorschlag: Tun Sie es einfach. Überlegen Sie nicht, ob es funktionieren kann. Versuchen Sie es auch nicht. Tun Sie es.

Der Erfolg nicht allein vom Selbstbewusstsein ab. Denn Ihr Selbstbewusstsein ist nur der Auslöser für eine ganze Kette von Dingen, die letztendlich die Gehaltserhöhung bewirken. Aber es ist eben der Auslöser.

Eine zweite Anmerkung: Vielleicht sind Sie Arbeitgeber und sagen sich jetzt: Dieses Programm darf nie in die Hände meiner Angestellten fallen. In diesem Fall würde ich Ihnen zu Ihren Gedanken nicht wirklich gratulieren wollen. Denn was gibt es Schöneres als starke Mitarbeiter, die konstant lernen und wachsen und immer wertvoller werden für die Firma. Ich denke, solche Mitarbeiter belohnen wir gern.

Wie Sie als Selbstständiger mehr verdienen, besprechen wir in einem anderen Blogbeitrag.

Das Wichtigste zum Schluss: Es geht gar nicht in erster Linie um eine Gehaltserhöhung. Überrascht Sie das? Es geht um das Wachstum Ihrer Persönlichkeit; darum, dass Sie stärker, besser und größer werden. Mehr zu dem Mensch werden, der Sie sein könnten.

Im Verlauf dieses Prozesses werden Sie selbstbewusster, sicherer und wertvoller. Und erst jetzt kommt die Belohnung ins Spiel: Wenn Sie mehr Wert haben (wertvoller sind), so ist es auch nur richtig, wenn Sie auch besser bezahlt werden.

Es geht also keineswegs darum, mit Tricks und schlauen Strategien mehr Geld einzuheimsen. Was wir anstreben, ist Wachstum. Mehr Geld ist nur eine Nebenwirkung – freilich eine äußerst angenehme – und absolut berechtigte. Es wäre kein Win-Win-Verhältnis mehr, wenn Sie unterbezahlt wären.

Kontaktaufnahme zur Thematik: Was Sie tun können, falls Ihr Vorgehen trotz gründlichster Vorbereitung keine Gehaltserhöhung erbracht hat.

So viel aber bereits jetzt: Auf jeden Fall haben Sie in diesem Prozess dazu gewonnen: Sie sind stärker geworden, Sie sind selbstbewusster geworden und das soll sich jetzt natürlich auch in Geld auszahlen.

Ramona Profil neu Hannah Reimer - 1 (1)Ramona Kramp
Coaching „Image – Selbstwert – Einkommen – Positionierung“

In der Hub 5 – D- 87509 Immenstadt am Alpsee im Allgäu
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SarahaCommunicationSarahaCommunication: 

Alles was hier ist, ist überall – Alles was hier nicht ist, ist nirgendwo!

 

 

Foto by pixabay.com

Integrales iMarketing „Coaching – Positionierung – Imageaufbau“

Integrales iMarketing bedeutet für mich ganzheitlich für meine Kunden tätig zu sein. Es hat keine Vorteile, einen Imageaufbau zu starten, wenn die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen nicht hinter der Vorgehensweise des Chefs, oder des Unternehmens stehen.

Eine eindeutige und klare Positionierung kann aus den oben genannten Gründen ebenso wenig geschehen. Wenn, dann nur kurzfristig als Trend. Eine dauerhafte Grundlage für das Unternehmen kann mit den zur Verfügung stehenden Marketingtools erst geschaffen werden, wenn die Menschen „die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ am gleichen Strang ziehen. Sich mit dem Unternehmen und seiner Innen- sowie Außenkommunikation identifizieren. Alle Schritten oder Entscheidungen ohne ein integrales Bewusstsein zu integrieren, bedeuten verbranntes Geld. Die Menschen – jeder Mitarbeiter und Mitarbeiterin welche mitdenkt, sich aktiv am Geschehen im Unternehmen beteiligt – stabilisiert den immateriellen Wert eines jeden Unternehmens.

 

„Jeder Mensch ist anders – Jeder Mensch ist ein Mensch und einzigartig“

Zitat „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, etwas zu wissen, sondern etwas zu tun“

Die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass sie alles, was sie brauchen um in ihre Kraft zu kommen, bereits in sich tragen. Coaching ist schlicht und ergreifend dazu da, dieses Potential, diese Ressourcen nutzbar zu machen. Ob dies mit einem externen Coach geschieht oder ob Sie selbst das in die Hand nehmen, wichtig ist, dass Sie beginnen.